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Neues von Ondekaremba

Idealer Auftakt und Ausklang Ihres Namibia-Urlaubes

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Flugzeug-Desaster bei Ondekaremba vor 50 Jahren
  • Wrackteile der abgestürzten Boeing 707 in der Buschsavanne östlich des Flughafens bei Ondekaremba nahe Windhoek

    Wrackteile der abgestürzten Boeing 707 in der Buschsavanne östlich des Flughafens bei Ondekaremba nahe Windhoek. Foto: Wikipedia

  • Flugzeugtyp der Unglücksmaschine: Boeing 707-300 auf dem Flughafen von Johannesburg (1965)

    Flugzeugtyp der Unglücksmaschine: Boeing 707-300 auf dem Flughafen von Johannesburg (1965). Foto: Ralf Manteufel, Wikipedia

Der Internationale Flughafen bei Windhoek war gerade vier Jahre in Betrieb, als er sein erstes und bislang einziges großes Flugzeugunglück erlebte. Im April 1968, also vor genau 50 Jahren, stürzte eine brandneue Boeing 707-344C der South African Airways auf rätselhafte Weise 50 Sekunden nach dem Start ab...

Verwandte und Freunde einiger Passagiere standen an jenem mondlosen Samstagabend noch auf der Terrasse des damaligen Flughafengebäudes und mussten mit ansehen, wie die Maschine nach dem Abheben plötzlich an Höhe verlor und dann in die Buschsavanne stürzte. An Bord der Maschine, die aus Johannesburg kam und über Windhoek und Luanda nach Europa fliegen sollte, waren 116 Passagiere und 12 Crew-Mitglieder. Fünf Passagiere überlebten, darunter allerdings keiner aus Namibia.

Ursache war laut Untersuchungsbericht menschliches Versagen. Die Boeing 707-344C war brandneu und erst wenige Wochen zuvor in Betrieb genommen worden. Die Piloten hatten zwar eine Einweisung erhalten, aber die Anzeige der Bodengeschwindigkeit befand sich im neuen Cockpit an ungewohnter Stelle und der Trommel-Höhenmesser konnte eh leicht falsch ausgelegt werden. So hatten sie wohl zu früh von Startschub auf Steigschub zurückgeschaltet und in der Dunkelheit ohne Orientierungspunkt nicht bemerkt, dass die Maschine sank anstatt zu steigen. Mit einer Sinkgeschwindigkeit von etwa zehn Metern pro Sekunde und einer Bodengeschwindigkeit von rund 500 Kilometern pro Stunde traf sie auf den Boden und zerbarst in mehrere Teile. Unglaublich, dass einer der Passagiere völlig unverletzt blieb.

Der Absturz ging als "Flugzeug-Katastrophe von Ondekaremba" in die Geschichte ein. Trotz des offiziellen Namens J.G. Strijdom Flughafen (nach dem damaligen Premierminister der Mandatsmacht Südafrika) sprachen Namibier nämlich vom Flughafen Ondekaremba. Der Grund: 1961 hatte man für seine Errichtung ein 500 ha (5 km²) großes Stück Land von der Farm Ondekaremba abgetrennt.

Das Farmhaus, das heute Restaurant und Bar der Ondekaremba Lodge beherbergt, war beim Absturz nicht gefährdet. Es lag etwa sieben Kilometer westlich vom Flughafengebäude, während sich der Absturz fünf Kilometer östlich davon ereignete.

Eurowings sieht Namibia als Halbjahres-Destination
  • Eurowings fliegt Windhoek von Anfang Mai bis Ende Oktober an

    Eurowings fliegt Windhoek von Anfang Mai bis Ende Oktober an. Foto: Wikipedia

Für Namibia-Urlauber aus Europa werden Direktflüge im letzten Monat der Hauptreisezeit knapp. Sowohl Eurowings als auch Condor fliegen das Reiseziel Windhoek zwar ab Mai bzw. April wieder an, haben es jedoch in ihrem Flugplan für den europäischen Winter wie im Vorjahr gestrichen.

Die deutsche Fluggesellschaft Eurowings fliegt Namibia ihrer Website zufolge ab Anfang Mai wieder dreimal die Woche an – montags und mittwochs von Köln/Bonn aus und freitags ab München. Die Verbindungen enden in der letzten Oktober-Woche, obwohl die Hochsaison in Namibia mittlerweile bis Anfang Dezember dauert. Ob die Flüge mit dem Flugplan für den europäischen Sommer ab Mai 2019 wieder aufgenommen werden, steht noch nicht fest.

Condor nimmt ihre Direktflüge von Frankfurt nach Windhoek ab Mitte April wieder auf. Sie finden dienstags und samstags statt. Hinzu kommen die täglichen Flüge, die im Rahmen des Codeshare-Abkommens mit der namibischen Fluggesellschaft Air Namibia angeboten werden.

Ondekaremba, nur sieben Kilometer vom Internationalen Flughafen Hosea Kutako bei Windhoek entfernt, bietet sich als letzte Station vor dem abendlichen Rückflug an. Mit einem Tagesaufenthalt (mit oder ohne Zimmer) kann man sich im Schwimmbecken abkühlen oder sich auf einem der Wanderwege durch die Buschsavanne noch einmal die Beine vertreten, bevor man in den Flieger steigt.

Online zahlen – einfach und sicher
  • Routes for recording the Marula trees at Ghaub

Das Bezahlen einer Buchung ist bei Ondekaremba jetzt noch einfacher geworden – und vor allem sicherer. Das Online-Zahlungssystem Virtual Card Service (VCS) der internationalen Gruppe Direct Pay Online (DPO) schafft eine gesicherte Verbindung zu unserer Partnerbank First National Bank in Namibia.

Im Gegensatz zu anderen Zahlungssystemen im Internet ist auf diesem Wege gewährleistet, dass Zahlungen aus dem Ausland wie vorgeschrieben automatisch bei der Bank of Namibia gemeldet werden. VCS ist einfach und schnell zu bedienen; der Link befindet sich auf den "Kontakt"-Seite.

Das bisher übliche Verfahren, per Kreditkarte zu zahlen und die Daten per Email durchzugeben, steht natürlich auch weiterhin zur Verfügung.

Neue Eindrücke von Ondekaremba
  • Neuer Eindruck von Ondekaremba: Pool und Garten aus der Vogelperspektive

    Neuer Eindruck von Ondekaremba: Pool und Garten aus der Vogelperspektive. Foto: Alexander Heinrichs

  • Ein weiterer Höhepunkt auf Ondekaremba: der neue Sundowner-Turm

    Der deutsche Fotograf Alexander Heinrichs mit seiner Drohne. Foto: Ondekaremba

Ondekaremba vermittelt Besuchern seiner Website mit vielen neuen optischen Eindrücken einen guten Vorgeschmack auf ihren Aufenthalt: Im Dezember war der deutsche Profi-Fotograf Alexander Heinrichs zu Gast – übrigens zum zweiten Mal nach mehr als 20 Jahren. In Erinnerung hatte er auch Bilder, aber vor allem einen Geruch...

„Meine damaligen Gastgeber Immo und Ute Rust hatten mir ein großes Stück Rauchfleisch mitgegeben“, erzählt Heinrichs beim Frühstück. „Noch Monate später roch meine ganze Wohnung danach.“ Das Fleisch stammte von einer Kuhantilope, dem Wappentier Ondekarembas. „Die persönliche Atmosphäre werde ich nie vergessen – und den Geruch des Rauchfleischs natürlich auch nicht.“

Bei seinem jetzigen Aufenthalt sammelte Heinrichs jede Menge neuer schöner Eindrücke – ob von der Lodge, zu der die ehemalige Gästefarm mittlerweile umgewandelt wurde, oder von der Selbstversorger-Unterkunft Erioloba Village, ob vom Campingplatz oder von den Wanderwegen. Heinrichs zog beim Fotografieren sämtliche Register: Selbst eine Drohne kam zum Einsatz – mit ausdrücklicher Ausnahme-Genehmigung, denn Drohnen sind mit Rücksicht auf andere Gäste und wegen des nahe gelegenen Flughafens auf Ondekaremba nicht erlaubt.

Einige der schönsten neuen Fotos sind auf dieser Website in der Galerie zu sehen.

Sundowner über der Buschsavanne
  • Ein weiterer Höhepunkt auf Ondekaremba: der neue Sundowner-Turm

    Ein weiterer Höhepunkt auf Ondekaremba: der neue Sundowner-Turm. Foto: Alexander Heinrichs

Die Natur-Wanderwege auf Ondekaremba sind um einen Höhepunkt reicher, und das im wahrsten Sinne des Wortes: Gäste können die untergehende (oder auch aufgehende) Sonne in der Buschsavanne von einem Punkt rund 10 Meter über der höchsten Erhebung des Lodge-Gebietes beobachten...

Im Laufe des Jahres war er errichtet worden, im November erhielt er seinen letzten Schliff: Der neue Sundowner-Tower auf Ondekaremba. Von der Plattform aus hat man einen fantastischen Blick – im Süden bis zu den Bismarck-Bergen, im Norden auf die Höhenzüge mit der Formation des „schlafenden Fritz“, im Westen bis zu den Eros-Bergen, hinter denen sich Windhoek verbirgt, und im Osten bis zum Internationalen Flughafen und die sich bis zum Horizont hinziehenden Ebenen der Buschsavanne.

Der Turm ist wie geschaffen für Gäste, die auf Ondekaremba am ersten Tag nach der Landung ein Gefühl für die Weite Namibias bekommen möchten – und natürlich auch für Gäste, die ihren Urlaub am letzten Tag vor ihrem Heimflug stimmungsvoll ausklingen lassen wollen.

Ebenso unter das Motto Ondekarembas – „Idealer Auftakt und Ausklang Ihres Namibia-Urlaubes“ – fallen Angebote der Lodge wie die Flughafen-Transfers und der Tagesaufenthalt, bei dem Gäste Wanderwege, Schwimmbecken, Außendusche, Garten, Terrasse und Lounge (freies WLAN) nutzen können.

Gleichauf mit Zentraleuropa
  • Bei der Abschaffung der Zeitumstellung ist Namibia Europa voraus

    Bei der Abschaffung der Zeitumstellung ist Namibia Europa voraus. Grafik: Daniel FR, Plenz, Wikipedia

Gäste, die mit Jet Lag zu kämpfen haben, kennt Ondekaremba eigentlich nicht. Die meisten Namibia-Urlauber, die auf dem Flughafen landen, kommen aus Mitteleuropa. Zeitdifferenz: Eine Stunde. Und neuerdings brauchen die Uhren bei der Landung an sechs Monaten im Jahr überhaupt nicht mehr umgestellt werden...

Mit seiner Unterschrift unter das geänderte Zeitgesetz hat Präsident Hage Geingob die Winterzeit offiziell abgeschafft. Das Parlament war mit der Änderung dem überwältigenden Ergebnis von Anhörungen im ganzen Land gefolgt.

Die Winterzeit (UTC +1 statt UCT +2) dauerte vom ersten Wochenende im April bis zum ersten Wochenende im September. Sie war 1993 eingeführt worden, vor allem, damit Kinder morgens im Hellen zur Schule gehen können. Viele jedoch haben nachmittags Unterricht und mussten aufgrund der Winterzeit im Dunkeln nach Hause laufen. Außerdem stöhnte die Wirtschaft darüber, dass sie vier Stunden gemeinsamer Bürozeit mit Südafrika verlor – morgens und abends je eine Stunde und mittags zwei.

Auch Namibier und Mitteleuropäer, die geschäftlich oder privat miteinander zu tun haben, dürften erleichtert aufatmen. Denn zusammen mit der Sommerzeit in Europa sorgte die Winterzeit in Namibia für ein regelrechtes Zeit-Chaos: Die Uhrzeiger wurden jeweils in unterschiedliche Richtungen gedreht und das auch noch an leicht verschobenen Zeitpunkten. So lag Namibia zeitlich mal vor Mitteleuropa, mal gleichauf und mal eine Stunde dahinter.

Dieses Chaos ist nun – Geingob sei Dank – zum größten Teil beseitigt: In Namibia herrscht das ganze Jahr über Normalzeit (UTC +2). Da in Europa am letzten Oktober-Wochenende wieder die normale Mitteleuropäische Zeit (UTC +1) begonnen hat, müssen Urlauber aus Ländern von Spanien bis Polen ihre Uhren bei der Landung in Namibia eine Stunde vorstellen. Mit Umstellung auf die Mitteleuropäische Sommerzeit (UTC +2) Ende März sind Namibia und Mitteleuropa dann für sechs Monate zeitgleich.

Ondekaremba ist das relativ egal. Hat ein Gast einen Transfer gebucht, wird er pünktlich am Flughafen abgeholt, egal ob er seine Uhr vorstellt oder nicht.

Warteschlangen am Flughafen verkürzt
  • Feierlicher Empfang des Jungfernfluges von Eurowings auf dem Internationalen Hosea Kutako Flughafen bei Windhoek

    Bild der Vergangenheit: Lange Schlangen vor dem Ausreiseschalter am Internationalen Hosea Kutako Flughafen bei Windhoek. Foto: Stefan Fischer, Allgemeine Zeitung

Namibia-Urlauber können aufatmen: Am Internationalen Hosea Kutako Flughafen bei Windhoek hat sich die Wartezeit an den Ein- und Ausreiseschaltern deutlich verkürzt. Die Beamten verzichten seit Ende September auf einen Teil der neuen biometrischen Personenkontrolle...

Das System zur elektronischen Erfassung von Gesicht und Hand war am 1. September eingeführt worden. Ankommende und abreisende Fluggäste mussten zum Teil mehr als zwei Stunden lang schlangestehen. Vor allem die Erfassung der Abdrücke von Fingerkuppen und Hand dauerte mehrere Minuten pro Person.

Mittlerweile wird nur noch die Iris gescant. Auch setzt das Innenministerium an den Schalten der Ankunftshalle nun zehn statt bisher acht Beamte ein und an den Ausreiseschaltern sechs statt bisher vier (s. Bericht der Allgemeinen Zeitung).

Das ist auch eine gute Nachricht für Gäste von Ondekaremba, denn damit brauchen sie vor ihrem Rückflug nicht mehr drei, sondern nur noch zwei Stunden vor Abflug am Flughafen sein und können wieder länger am Pool der Lodge entspannen oder sich auf einem Wanderweg durch die afrikanische Buschsavanne die Beine vertreten.

Eurowings in Namibia gelandet
  • Feierlicher Empfang des Jungfernfluges von Eurowings auf dem Internationalen Hosea Kutako Flughafen bei Windhoek

    Feierlicher Empfang des Jungfernfluges von Eurowings auf dem Internationalen Hosea Kutako Flughafen bei Windhoek. Foto: Eurowings

Seit Mitte Juli steht Namibia-Urlaubern aus Europa mit Eurowings eine weitere Fluglinie zur Verfügung. Der Jungfernflug von Köln/Bonn nach Windhoek fand planmäßig am Mittwochabend, den 12. Juli, statt. Die erste Crew konnte sogar ein langes Wochenende in Namibia verbringen...

... denn der Rückflug nach der ersten Landung am Donnerstagmorgen war erst für Montagabend vorgesehen. Dies ist laut Fluglinie bei der Aufnahme einer neuen Fernflugstrecke durchaus üblich. Der erste Flieger war bis auf den letzten der 306 Sitze gefüllt. Die Lufthansa-Tochter ist für ihre günstigen Flüge bekannt. Mehr zur Ankunft des Jungfernfluges in der Allgemeinen Zeitung.

Eurowings fliegt nun jeden Mittwoch und Sonntag vom Flughafen Köln/Bonn aus abends nach Windhoek und kommt frühmorgens an. Der Rückflug findet donnerstags und montags statt, mit Start am späten Abend und Ankunft in Köln/Bonn am Vormittag. Im kommenden Sommer findet einer der beiden Flüge von München aus statt.

Ondekaremba, nur 10 Minuten Fahrt vom Flughafen entfernt, bietet sich als erste Station nach der Landung und als letzte Station vor dem Rückflug an. Auf den Wanderwegen durch die afrikanische Buschsavanne kann man sich nach oder vor dem langen Flug ausgiebig die Beine vertreten.